Windmeer

Wuppertal

Ein gut gemachter Imagefilm über Wuppertal, der die schönsten Seiten der Stadt zeigt. Dennoch passt der Titel nicht so recht zum Film. „Ungeschminkt“ bedeutet für mich, die Stadt so zu zeigen, wie sie ist. Hierzu gehören auch die vielen unschönen Seiten Wuppertals, welche leider präsenter sind.

Der Ölberg ist das Szeneviertel Wuppertals mit vielen wunderschönen Altbauhäusern. Hier ist es multikulti: Gehobenere Straßen und welche, in denen das Sozialniveau eher niedrig ist – wie schon bei der Gründung des Viertels. Ein paar Eindrücke:

Hinterhoffassade mit Hundekopf

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Das Luisenviertel gehört zu den sehenswerten Ecken und ist sozusagen das Kneipenviertel Wuppertals. Zahlreiche gemütliche Gastronomien und schöne Altbausubstanzen machen den Charme des Viertels aus.

Liebe-Schriftzug auf einer Fensterlade

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Letztes Wochenende nahm ich an einem geführten Stadtspaziergang durch Wuppertal teil. Eigentlich wollte ich das schon viel eher mal machen, aber irgendwas kam immer dazwischen – ihr kennt das sicherlich. Heute zeige ich Fotos aus dem sehenswerten Briller Viertel.

Altbautür

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Am Stausee

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Schwebis und Schwebebahnnudeln

Die Schwebebahn, das Wahrzeichen Wuppertals, wird gut vermarktet. In den Geschäften der lokalen Lebensmittelkette gibt es unter anderem Schwebis aus Weingummi und Schwebebahnpasta. Beides sind nette Mitbringsel aus einer Stadt, die man meistens nur wegen ihres Wahrzeichens kennt.

Wir haben wieder den Zeitpunkt erreicht, an dem ich Wuppertal noch weniger mag als sonst. Es ist Winter und es liegt Schnee.

Winter

Winterdienst scheint in Wuppertal nämlich ein Fremdwort zu sein und selbst wenn die Straßen frei sind, fahren meistens keine Busse. Das bedeutet, dass ich grundsätzlich zwei Paar Wechselsocken, ein weiteres Paar Schuhe und viel mehr Zeit mitnehmen muss, um den Weg zur Uni zu Fuß anzutreten. Ich hasse es! Dank Anwesenheitspflicht kann man meistens nicht einfach mal Zuhause bleiben und es ist nur eine Frage der Zeit, bis man so richtig krank wird.

Winterblick über Wuppertal

Das Bild ist übrigens aus der selben Perspektive aufgenommen wie dieses vor fast vier Wochen. Damals war der Ausblick jedoch schöner und mit weniger körperlicher Anstrengung verbunden.

In Wuppertal gibt es an sich viele Altbauten, aber keiner davon ist meiner Meinung nach so repräsentativ und schön wie die historische Stadthalle.

Historische Stadthalle Wuppertal

Welch ein Glück, dass das Gebäude damals nicht durch Bomben zerstört wurde – die umliegende Südstadt besteht fast ausschließlich aus Neubauten. Die Stadthalle ist eins der wenigen Schmuckstücke, die die Stadt zu bieten hat.

Neulich hatte ich mal die Gelegenheit, einen Blick in den großen Saal zu werfen, in dem ein Adventsbasar stattfand. So was schönes habe ich in Wuppertal echt nicht erwartet! Vielleicht findet sich demnächst eine Veranstaltung, bei der man auch die weltweit bekannte Akustik wahrnehmen kann.

Seit gestern ist hier Winter – inklusive frostigen Minustemperaturen, Schnee, Verkehrschaos und Busausfällen. In dieser bescheuerten Stadt läuft auch gar nichts, sobald drei Flocken vom Himmel kommen! Ich mag Winter nicht.

Letztes Wochenende war ich zum ersten Mal richtig* im Wuppertaler Zoo. Er soll einer der landschaftlich schönsten sein – die Hanglage hat durchaus ihren Reiz. Zudem ist er einer der ältesten Zoos Deutschlands.

Flamingos
Flamingos

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