Windmeer

Studium

Dieses Semester gibt es viel zu tun und daher konnte ich den Schwedischkurs leider nicht belegen. Es fehlt mir und ich habe das Gefühl, seit der Prüfung im Juli schon unheimlich viel vergessen zu haben. Im Sommersemester habe ich wieder mehr Zeit und würde gerne weiterlernen, aber dann bietet die Uni keinen passenden Sprachkurs an. Daher überlege ich, mich für einen an der Volkshochschule anzumelden. Hat jemand Erfahrungen damit?

Wir haben wieder den Zeitpunkt erreicht, an dem ich Wuppertal noch weniger mag als sonst. Es ist Winter und es liegt Schnee.

Winter

Winterdienst scheint in Wuppertal nämlich ein Fremdwort zu sein und selbst wenn die Straßen frei sind, fahren meistens keine Busse. Das bedeutet, dass ich grundsätzlich zwei Paar Wechselsocken, ein weiteres Paar Schuhe und viel mehr Zeit mitnehmen muss, um den Weg zur Uni zu Fuß anzutreten. Ich hasse es! Dank Anwesenheitspflicht kann man meistens nicht einfach mal Zuhause bleiben und es ist nur eine Frage der Zeit, bis man so richtig krank wird.

Winterblick über Wuppertal

Das Bild ist übrigens aus der selben Perspektive aufgenommen wie dieses vor fast vier Wochen. Damals war der Ausblick jedoch schöner und mit weniger körperlicher Anstrengung verbunden.

Das ist die Wundertüte für Studierende:

Unitüte

Besonders zu Semesterbeginn kann man die Papiertütchen mit wechselndem Inhalt zur Mittagszeit abstauben. Da ich regelmäßig in verschiedenen Mensen speise und an der Bibliothek vorbeikomme, habe ich Glück und kann recht häufig so ein Tütchen ergattern.

Neulich hatte ich einen wunderbaren Stift und Post Its in der Tüte. Dieses Mal gibt es neben obligatorischen Werbeflyern und der Tussizeitschrift ein Getränk, einen Schokoriegel, Knabberkram, einen Energydrink, ein Glas Majonaise, jeweils eine Tee- und Espressoprobe, Shampoo und eine tolle Bodylotion.

Ich mag die Tüten. Man bekommt kostenlos praktische, oft neue Produkte geschenkt und da ich bei den Marketing-Communities nichts mehr zum Testen kriege, freue ich mich über sowas umso mehr.

Blick von der Uni auf Wuppertal

Ich mag den Panoramablick, den man von der Universität aus über Wuppertal hat. Von ganz oben, aus dem 16. Stock, sieht man noch besser, aber die letzten bunten Bäume mussten noch mit aufs Bild.

Heute wollte ich meine letzte Prüfung für das Sommersemester schreiben und nach einer Dreiviertelstunde Warterei – nö, es ist keine Prüfung da. Das fällt denen tatsächlich erst kurz vorher auf!

Nun muss ich mich weiterhin mit dem Kram beschäftigen, damit ich nicht alles wieder vergesse und ich wette, dass der Ersatztermin a) während einer Veranstaltung mit Anwesenheitspflicht, b) wenn ich zu einer Familienfeier fahren will oder c) ich einen Arzttermin habe, auf den man ewig wartet, liegt.

Schöner Mist! Ich wollte das hinter mir haben. *sauer*

Manchmal muss man in einem Gestaltungsstudium seltsame Sachen machen. Ende letzten Jahres entstand sowas:

Roter Faden

Viele Bindfäden in schwarze sowie einen in rote Farbe eintauchen und dann auf ein Blatt Papier fallen lassen. Aleatorik. Für den einen entstehen so interessante Strukturen – für mich ein Großputz in der Küche. Ich war mal so frei, den Kram aufgrund des anstehenden Umzuges zu entsorgen.

Getreidefeld

Wenn die Getreidefelder abgeerntet werden, ist es für mich immer ein Zeichen, dass der Sommer langsam zu Ende geht. Schade, dass ich in diesem Jahr wenig davon hatte, aber so ist das moderne Studentenleben eben. Nun habe ich das Gefühl, dass wir schon mitten im Herbst angelangt sind – so kalt und nass wie es draußen ist…

Hängemattenpark

Da hat sich jemand etwas Tolles einfallen lassen: Den Hängemattenpark an der Uni! Etwas versteckt neben einem Gebäude, an dem die meisten Studierenden wohl nicht vorbei kommen, gibt es seit einiger Zeit mehrere Hängematten zwischen den Bäumen – mein neuer Geheimtipp, um die Seele zwischendurch ein bisschen baumeln zu lassen.

Kennt ihr den Film „Wie im Himmel“? Er ist eine schwedische Produktion und spielt auch größtenteils dort. Gestern haben wir ihn in unserer letzten Schwedischstunde in diesem Semester gesehen – natürlich auf Schwedisch, aber mit deutschem Untertitel. So gut, dass wir alles verstehen würden, sind wir noch lange nicht.

Ein wunderbarer Film – sehr zu empfehlen.

Manchmal muss ich Dinge für mein Studium machen, bei denen es eher um manuelle Kunst geht und die nur ganz entfernt mit Mediendesign zu tun haben, wie diese Dekalkomanien:

Dekalkomanie

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