Wenn die Getreidefelder abgeerntet werden, ist es für mich immer ein Zeichen, dass der Sommer langsam zu Ende geht. Schade, dass ich in diesem Jahr wenig davon hatte, aber so ist das moderne Studentenleben eben. Nun habe ich das Gefühl, dass wir schon mitten im Herbst angelangt sind – so kalt und nass wie es draußen ist…
Da hat sich jemand etwas Tolles einfallen lassen: Den Hängemattenpark an der Uni! Etwas versteckt neben einem Gebäude, an dem die meisten Studierenden wohl nicht vorbei kommen, gibt es seit einiger Zeit mehrere Hängematten zwischen den Bäumen – mein neuer Geheimtipp, um die Seele zwischendurch ein bisschen baumeln zu lassen.
Kennt ihr den Film „Wie im Himmel“? Er ist eine schwedische Produktion und spielt auch größtenteils dort. Gestern haben wir ihn in unserer letzten Schwedischstunde in diesem Semester gesehen – natürlich auf Schwedisch, aber mit deutschem Untertitel. So gut, dass wir alles verstehen würden, sind wir noch lange nicht.
Manchmal muss ich Dinge für mein Studium machen, bei denen es eher um manuelle Kunst geht und die nur ganz entfernt mit Mediendesign zu tun haben, wie diese Dekalkomanien:
Wieder ein Bild einer Einkaufspassage – dieses Mal aus Dresden und ein bisschen mehr bearbeitet. Es ist Teil einer Studienarbeit zum Thema „Rhythmus der Großstadt“.
Viele denken, eine gestalterische Aufgabe sei einfacher, wenn es wenige Vorgaben gibt und man ganz frei seine eigenen Ideen einbringen kann.
Dem ist nicht so. Je mehr Vorgaben man hat und je genauer das gewünschte Ergebnis beschrieben wird, desto einfacher ist es, weil man sich über vieles keine Gedanken mehr machen braucht.
Gerade arbeite ich an einem Projekt für mein Studium und ich glaube, es ist die schwerste Gestaltungsaufgabe, die ich je hatte. Absolut keine Vorgaben und keine Beispiele aus vorherigen Semestern. Nichts, an dem man sich orientieren kann. Einzig und allein eine Wirkung soll erreicht werden. Wie, das ist jedem selbst überlassen.
Heute morgen haben Bahnmitarbeiter am Hauptbahnhof tolle Bentoboxen Brotdosen mit leckeren Inhalt verschenkt. Da hat sich das frühe Aufstehen doch mal gelohnt.
Außerdem gibt es noch die aktuelle Kollektion inklusive Poloshirt und Hochschultüte von meiner Uni. Die Idee mit der Hochschultüte finde ich richtig gut und die Tasche scheint auch sehr beliebt zu sein, weil ich sie schon häufig gesehen habe.
Wundert euch nicht, dass es hier momentan etwas ruhiger ist. In den kommenden 1,5 Wochen schreibe ich zwei Prüfungen, für die ich noch ganz schön viel lernen muss.
Wer hier schon etwas länger mitliest, wird wissen, dass es mit meinen Schwedischkursen immer ein bisschen hin und her gibt, bevor es letztendlich doch irgendwie klappt. Anfang des Monats sah es noch schlecht aus – aber mittlerweile wurde der zeitgleiche Kurs verschoben, so dass ich mich doch anmelden konnte und Schwedisch II im nächsten Semester belegen werde.
Ich habe übrigens meine Note aus dem ersten Kurs und freue mich über eine 1,3! Schade nur, dass sie nicht zählt…
Ein Semester Schwedisch liegt nun hinter mir. Es hat viel Spaß gemacht und nette Leute waren auch dabei. Sogar das Lernen ist mir recht leicht gefallen, aber Schwedisch ist ja auch keine allzu schwere Sprache.
Weil heute die letzte Unterrichtsstunde war, mussten wir unsere Prüfung schreiben. Ich denke, es war ganz okay, aber letztendlich ist die Note sowieso egal und nur das Bestehen zählt.
Ich würde gerne den zweiten Kurs machen, aber in der vorlesungsfreien Zeit muss ich für meine Prüfungen lernen und im nächsten Semester wird er zu einer Zeit angeboten, in der ich leider einen anderen Kurs belegen muss. Schade, aber vielleicht klappt es in der sommervorlesungsfreien Zeit oder im nächsten Wintersemester.
Bis dahin wächst mein Wunsch, endlich mal nach Schweden zu fahren und Köttbullar auf Schwedisch zu bestellen.