Windmeer

Schwedisch

Fahnen von Dänemark und Schweden

Ich bin dann mal in Dänemark und Schweden unterwegs!

Dieses Semester gibt es viel zu tun und daher konnte ich den Schwedischkurs leider nicht belegen. Es fehlt mir und ich habe das Gefühl, seit der Prüfung im Juli schon unheimlich viel vergessen zu haben. Im Sommersemester habe ich wieder mehr Zeit und würde gerne weiterlernen, aber dann bietet die Uni keinen passenden Sprachkurs an. Daher überlege ich, mich für einen an der Volkshochschule anzumelden. Hat jemand Erfahrungen damit?

Kennt ihr den Film „Wie im Himmel“? Er ist eine schwedische Produktion und spielt auch größtenteils dort. Gestern haben wir ihn in unserer letzten Schwedischstunde in diesem Semester gesehen – natürlich auf Schwedisch, aber mit deutschem Untertitel. So gut, dass wir alles verstehen würden, sind wir noch lange nicht.

Ein wunderbarer Film – sehr zu empfehlen.

Eine Freundin aus meinen Schwedischkurs hat Geburtstag und da habe ich die Gelegenheit genutzt, die berühmten schwedischen Fleischbällchen (köttbullar) selbst zu machen und ihr mitzubringen.

Köttbullar

Zutaten:

- 500 g gemischtes Hack
- 2 Kartoffeln
- 1 Ei
- 1/2 Zwiebel
- 200 ml Sahne
- 50 ml Paniermehl
- Öl, Salz und weißen Pfeffer

Zubereitung:

Zuerst die Kartoffeln schälen, kochen und anschließend abkühlen lassen. Zwischenzeitlich die Zwiebel in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne goldbraun anbraten. Dann die Kartoffeln zerdrücken, alle Zutaten vermengen und mit Salz sowie Pfeffer gut würzen. Dabei auf die Konsistenz achten und ggf. weniger Sahne nehmen. Kleine Bällchen formen und in einer Pfanne braten.

Für meinen ersten Versuch waren sie ganz okay, wenngleich sie in der Mitte etwas mehr durch hätten sein können und außen hingegen manchmal etwas dunkler geworden sind. Das lag an der etwas zu dünnflüssigen Fleischmasse, mit der man leider nicht so gut Bällchen formen konnte und das gleichmäßige Umrühren kaum möglich war. Nächstes mal nehme ich weniger Sahne und dann schmecken sie noch besser.

Landestypisch werden Köttbullar mit Kartoffelbrei (potatismos), Preiselbeeren (lingonsylt) und brauner Soße (brunsås) serviert. Smaklig måltid!

Kaum lernt man Schwedisch und bekommt richtig Lust, das Land endlich mal kennenzulernen und die Sprache im Alltag zu erleben, fährt mein halber Bekanntenkreis auf einmal nach Stockholm. In diesem Jahr sind es schon 8!

Und ich habe keine Zeit oder und kein Geld dafür. *heul*

Wer hier schon etwas länger mitliest, wird wissen, dass es mit meinen Schwedischkursen immer ein bisschen hin und her gibt, bevor es letztendlich doch irgendwie klappt. Anfang des Monats sah es noch schlecht aus – aber mittlerweile wurde der zeitgleiche Kurs verschoben, so dass ich mich doch anmelden konnte und Schwedisch II im nächsten Semester belegen werde.

Ich habe übrigens meine Note aus dem ersten Kurs und freue mich über eine 1,3! Schade nur, dass sie nicht zählt…

Ein Semester Schwedisch liegt nun hinter mir. Es hat viel Spaß gemacht und nette Leute waren auch dabei. Sogar das Lernen ist mir recht leicht gefallen, aber Schwedisch ist ja auch keine allzu schwere Sprache.

Schwedischbücher

Weil heute die letzte Unterrichtsstunde war, mussten wir unsere Prüfung schreiben. Ich denke, es war ganz okay, aber letztendlich ist die Note sowieso egal und nur das Bestehen zählt.

Ich würde gerne den zweiten Kurs machen, aber in der vorlesungsfreien Zeit muss ich für meine Prüfungen lernen und im nächsten Semester wird er zu einer Zeit angeboten, in der ich leider einen anderen Kurs belegen muss. Schade, aber vielleicht klappt es in der sommervorlesungsfreien Zeit oder im nächsten Wintersemester.

Bis dahin wächst mein Wunsch, endlich mal nach Schweden zu fahren und Köttbullar auf Schwedisch zu bestellen. *herz*

Jag vill åka till Sverige på semestern*.

„Semester“ bedeutet im Schwedischen „Ferien“ und „Urlaub“.

Wahrscheinlich wird es wieder genug Leute geben, die gar keine Ahnung vom Studieren haben und meinen, dass das doch ganz passend wäre… *tot*

Ich weiß gar nicht mehr, wieviele Jahre mein letzter Vokabeltest zurückliegt. Wahrscheinlich war es Französisch, ich unvorbereitet und die Note nicht die beste.

Morgen steht mein erster Vokabeltest in Schwedisch an. Vom Unterricht her ist wirklich genau so wie damals in der Schule, aber mit dem Unterschied, dass es mir jetzt Spaß macht und ich morgen hoffentlich gut vorbereitet bin.

Häufig werde ich gefragt, warum ich eine Sprache lernen möchte, die nur von etwa 10 Millionen Menschen gesprochen wird, zumal die meisten Schweden wahrscheinlich besser Englisch beherrschen als der Durchschnittsdeutsche.
Natürlich könnte ich auch eine „Weltsprache“ wie Spanisch (sprechen mehr als 500 Millionen Menschen) lernen oder meine verrosteten Französischkenntnisse (sprechen 114 bis 280 Millionen Menschen) auffrischen, aber Schwedisch interessiert mich eben mehr. Es ist mir wichtiger, Spaß an der Sprache zu haben, denn sonst bin ich auch nicht motiviert, sie zu lernen.

Seit drei Wochen läuft mittlerweile mein Schwedischkurs und mir gefällt es. Viele Vokabeln sind dem Deutschen ähnlich, ich mag den Klang der Sprache und auch die Grammatik scheint nicht allzu schwer zu sein. Dazu kommt die skandinavische Mentalität, dass man jeden ganz selbstverständlich duzt, und meine Lehrerin – natürlich Schwedin – die immer gerne von ihrem Land erzählt.

Im Nachhinein bin ich doch ganz froh, dass es erst jetzt mit dem Kurs geklappt hat, weil ich im letzten Semester definitiv zu wenig Zeit zum Sprachlernen gehabt hätte. Ich bin gespannt, wie es weiter geht, und würde natürlich auch gerne mal nach Schweden reisen.