Windmeer

Literatur

Heute möchte ich das Buch „Sag niemals stirb“ von Tess Gerritsen vorstellen. Ich habe es von Mira Taschenbuch als Rezessionsexemplar bekommen. Vielen Dank!

Inhalt: Wilone Maitland will ihrer Mutter den letzten Wunsch erfüllen und herausfinden, was aus ihrem Vater geworden ist. Er war Pilot und kehrte nicht aus dem Vietnamkrieg zurück – seine Leiche wurde nie gefunden. Allein reist sie ins ferne Südostasien und muss schnell feststellen, dass ihr dort niemand weiterhelfen will. Nur der attraktive Guy Barnard unterstützt sie. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche, werden ständig verfolgt und jeder, der ihnen hilft, muss sein Leben lassen.

Fazit: Ein schönes Buch! Ich habe die 300 Seiten in nicht einmal einer Woche gelesen und konnte das Buch nur schwer beiseite legen. Schrift und Zeilenabstand sind ungewöhnlich groß – wahrscheinlich liest es sich auch deshalb besonders schnell. Bücher mit Geschichtszusammenhang lese ich immer wieder gerne und dieses hat mir sehr gefallen.

Ich habe schon ewig kein Buch mehr vorgestellt und nun wird es allerhöchste Zeit, euch ein Buch zu präsentieren, dass ich schon eine ganze Weile habe und gestern endlich fertig gelesen habe: White Devil: Tödliche Liste“ von Paul Johnston. Ich habe es von Mira Taschenbuch als Rezessionsexemplar bekommen – vielen Dank!

Inhalt: Matt Wells ist ein ehemaliger Bestsellerautor, der schon länger nichts mehr veröffentlicht hat und bei dem es finanziell knapp wird. Eines Tages bekommt er eine E-Mail von White Devil. Was zunächst nach einem harmlosen Fankontakt aussieht, entpuppt sich als ernste Angelegenheit, denn White Devil verlangt, dass Matt seine Geschichte schreibt. Um Familie und Freunde zu schützen, lässt er sich darauf ein und wird gezwungen, White Devils Rachefeldzug detailgenau zu dokumentieren. Dieser hingegen sorgt dafür, dass der Verdacht der Morde auf Matt gelenkt wird.

Fazit: Ich habe ewig gebraucht, um dieses Buch zu lesen. Manchmal war es mir etwas zu langatmig und die vielen grausamen Morde haben oft dazu geführt, dass ich für eine Weile die Lust am Weiterlesen verloren habe. Die Geschichte an sich hat Potential, aber richtig gefesselt hat sie mich leider nicht. Gut gefallen hat mir das Ende – es bleibt lange offen und dann kommt die eine oder andere unerwartete Situation.

Mein zweites Rezessionsexemplar kommt vom CORA Verlag, einer der größten deutschen Verlage für Liebesromane. Das sagt mir weniger zu, aber in der Reihe „Historical“ habe ich „Schwarz wie das Verhängnis“ von P. B. Ryan entdeckt. Das Buch, eigentlich ist es eher ein dickes Heft, ist mit 3,90 € recht preiswert zu haben und verspricht eine spannende Geschichte.

Inhalt: Ende des 19. Jahrhunderts bricht der Goldpreis zusammen und treibt so manch ruinierten Gentleman der feinen Gesellschaft in den Tod. Der Arzt Will Hewitt untersucht zusammen mit der Gouvernante Nell Sweeney zwei unklare Todesfälle, von denen einer auf Mord hinweist. Die beiden versuchen, Zusammenhänge zwischen den beiden Toten zu finden und befragen dazu allerhand Angehörige und Bekannte. Es scheint, als hätte nahezu jeder ein Mordmotiv – bis eine große Lüge auffliegt.

Fazit: Zuerst war ich mir unsicher, was ich von einem Buch halten soll, dessen Einband kaum dicker ist als die altpapiergrauen Seiten und zu dem Preis angeboten wird. Dann habe ich es gelesen und bin positiv überrascht.
Die Geschichte ist gut geschrieben, wunderbar undurchsichtig und wird von einer Liebesgeschichte begleitert, die allerdings sehr in Hintergrund steht. Fast jeder könnte ein Mordmotiv haben und der tatsächliche Tathergang konstruiert sich erst ganz am Ende des Buches.
Nicht so gut gefallen hat mir, dass man im nächsten Buch weiterlesen soll, wenn man wissen will, wie die Liebesgeschichte ausgeht. Für mich muss ein gutes Buch oder ein guter Film ein Ende haben – ich bin kein Freund von Endlosgeschichten.

Vielen Dank an den CORA Verlag!

Der noch recht junge PAN-Verlag vertreibt Fantasy-Romane und obwohl das ist eigentlich gar nicht meine Richtung ist, stieß ich auf „Silberlicht“ von Laura Whitcomb, dessen Beschreibung mein Interesse weckte. Ich hatte Glück und bekam das Buch als mein erstes Rezessionsexemplar.

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Anfang des Monats war ich kurzfristig auf der Suche nach neuem Lesestoff für eine etwas längere Zugfahrt. Eigentlich schaue ich dann immer nach Büchern von meiner Merkliste, aber leider gab es keins davon und so entdeckte ich beim Stöbern „Das Labyrinth der Rosen“ von Titania Hardie.
Das Cover gefiel mir, ich las den Text auf der Rückseite, blätterte etwas durch die Seiten, entdeckte dabei kurze Passagen in anderen Schriftarten und die Rätselkarten am Ende des Buches. Ich war begeistert und das Buch gekauft.

Inhalt: Nach ihrer Herzoperation lernt Lucy ihren Arzt Alex auch privat besser kennen. Der seltsame Tod von Alex‘ Bruder Will lässt Fragen offen und bei der Suche nach dessen Antworten stoßen sie auf ein Jahrhunderte altes Familiengeheimnis, mit dem sich Lucy seltsam verbunden fühlt. Die Suche nach Zusammenhängen von Rosen, dem Labyrinth in der Kathedrale von Chartres und alten Aufzeichnungen beginnt. Dabei müssen Lucy und Alex schnell feststellen, dass sie nicht die einzigen sind, die das Geheimnis lüften wollen – ihre Gegner sind skrupellos und wollen es für ihre eigenen, bösartigen Zwecke missbrauchen.

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Das Buch „Gut gegen Nordwind“ von Daniel Glattauer“ wurde mir wärmstens empfohlen und so habe auch ich es binnen weniger Tage verschlungen und möchte es euch nun vorstellen.

Inhalt: Emmi möchte eigentlich nur ein Abo abbestellen, doch in der E-Mailadresse schleicht sich ein Tippfehler ein und so landen ihre Mails mehrmals versehentlich bei Leo.
Es entsteht ein intimer Onlineflirt fernab des wirklichen Lebens. Der Neugierde und dem Verlangen nach einem persönlichen Treffen steht die Angst gegenüber, von der realen Person maßlos enttäuscht zu werden.

Fazit: Die E-Mails zwischen Emmi und Leo sind wunderbar geschrieben und die Seiten fliegen beim Lesen nur so dahin. Außerdem gefällt mir ganz besonders, dass das Buch so absolut unvorhersehbar ist und bis zur letzten Seite spannend bleibt – ein sehr durchdachtes Werk, das auch ich jedem weiterempfehle.

Zu Weihnachten bekam ich das Buch „Denken Sie selbst! Sonst tun es andere für Sie“ von Vince Ebert geschenkt. Nun habe ich es fertig gelesen und es gibt wieder eine kleine Zusammenfassung:

Inhalt: In den kurzen Kapiteln, die sich wunderbar auch häppchenweise zwischendurch lesen lassen, bringt der Komiker viele bekannte Alltagssituationen auf den Punkt und kombiniert sie mit wissenschaftlichen Fakten. Zwischendurch gibt es immer mal wieder lustige Skizzen (auf solche Ideen muss man erstmal kommen!) und kleine Denkübungen, deren Auswertung am Ende des Buches zu finden sind.

Fazit: Den Autor bzw. Comedian kannte ich vorher nicht, aber schon Rückentext und Inhaltsverzeichnis haben mich begeistert. Das Buch ist sehr gut geschrieben, ich mag den Humor, habe mich beim Lesen immer wieder köstlich amüsiert und kann es, vor allem als Geschenk, absolut weiterempfehlen.

Überraschend viele meiner Leser würden sich über Buchempfehlungen freuen und da ich gerade eins fertig gelesen habe, will ich mal den Anfang machen.

Vor einiger Zeit las ich „Nirgendwo in Afrika“ von Stefanie Zweig, ein Buch, das so wunderbar den Zauber Afrikas beschreibt, dass ich mir sogar die DVD dazu gekauft habe. Danach wollte ich eigentlich die Fortsetzung „Irgendwo in Deutschland“ lesen, aber als ich im Buchladen stand, gab es das nicht. Also entschied ich mich für „Das Haus in der Rothschildallee“, einen anderen Roman von Stefanie Zweig.

Inhalt: Die jüdische Familie Sternberg ist sehr wohlhabend und lebt in Frankfurt, als der Erste Weltkrieg ausbricht. Als treuer Anhänger des Kaisers ist es für den ältesten Sohn Otto selbstverständlich, sich freiwillig für den Dienst an der Waffe zu melden. Aus der anfänglichen Euphorie werden schnell Zweifel, als Otto sein Leben an der Front lässt und sich die Lebensumstände drastisch verschlechtern. Das Familienoberhaupt sieht den Tod seines Sohnes als Strafe Gottes und die anstehende Judenzählung wirft Schatten auf die Familie.

Fazit: Für die ersten hundert Seiten habe ich ewig gebraucht. Es gibt nicht viel Handlung und sämtliche Details werden haargenau beschrieben. Danach wird das Buch deutlich besser und vor allem die Veränderung der Lebensumstände ist sehr interessant mitzuverfolgen. Spätestens dann wird bewusst, warum der Luxus am Anfang so langatmig beschrieben wurde.
Auch hier gibt es die Fortsetzung „Die Kinder der Rothschildallee“ – ein Buch, das ich mir noch spannender und besser vorstelle. Vielleicht lese ich das auch noch mal.

Eine gute Freundin schenkte mir zu Weihnachten das ziemlich beliebte Buch „P.S. Ich liebe Dich“ von Cecilia Ahern und eine Einladung in den Kinofilm, falls mir das Buch gefallen würde. Ursprünglich hatte ich eigentlich nicht vor, es zu lesen, aber ich muss sagen, dass das Buch richtig gut ist und ich es absolut weiterempfehlen kann.

Nun zum Film. Eigentlich mache ich es nicht oft, dass ich ein Buch zum Film lese, denn meistens stellt sich dabei heraus, dass das Buch einfach um Längen besser und detailierter ist. Das ist mir bei dem Film „P.S. Ich liebe Dich“ auch mal wieder aufgefallen. Ein gutes Buch dient als Vorlage, aus der dann ein mittelmäßiger Film gemacht wird. Und weil es eine amerikanische Produktion ist, muss die Handlung natürlich in New York spielen (statt in Dublin), die Charaktere diese naive amerikanische Art haben und der schöne irische Flair des Buches geht verloren.

Wenn ich das Buch vorher nicht gelesen hätte, dann wüsste ich natürlich nicht, dass in dem Film (verständerlicherweise) ein paar richtig gute Szenen einfach weggelassen wurden und dass wahnsinnig viele Tatsachen verdreht wurden. Wahrscheinlich würde ich dann aber trotzdem nur eine mittelmäßige Bewertung abgeben.