
Die Ereignisse in Japan haben uns bewegt. Häufig kommt dabei die Frage auf, wie man sich als einzelne Person gegen Atomkraft einsetzen kann. Ich denke, es gibt nur zwei Möglichkeiten.
Politik: Die einzelne Stimme zählt bei einer Wahl kaum, aber wenn viele Menschen die gleiche Meinung haben, kann man viel erreichen. Das ist Demokratie und das zeigen auch die letzten Landtagswahlergebnisse. Man sollte sich jedoch kritisch mit den Wahlprogrammen auseinandersetzen: Was ist realistisch? Welche Parteien setzen sich seit Jahren für den Atomaussteig ein und welche krempeln gerade ihre Atompolitik um 180° um, nur weil das Thema aktuell ist?
Ökostrom: Hier wird es meistens teurer. Meine zuständigen Stadtwerke beziehen nach eigenen Angaben zwar keinen Atomstrom, aber dennoch möchte ich die Gelegenheit nutzen, zu einem Anbieter mit ausschließlich erneuerbaren Energien zu wechseln. Bei meiner Recherche bin ich auf vier empfehlenswerte Stromanbieter gestoßen. Am meisten hat mich Lichtblick überzeugt und so wird in den nächsten Tagen der Wechsel beantragt – für den Ausbau erneuerbarer Energien und gegen Atomkonzerne.
Noch jemand, der zu Ökostrom wechselt?