Buch: Das Haus in der Rothschildallee

9. Februar 2010 | Kategorie: Literatur

Überraschend viele meiner Leser würden sich über Buchempfehlungen freuen und da ich gerade eins fertig gelesen habe, will ich mal den Anfang machen.

Vor einiger Zeit las ich „Nirgendwo in Afrika“ von Stefanie Zweig, ein Buch, das so wunderbar den Zauber Afrikas beschreibt, dass ich mir sogar die DVD dazu gekauft habe. Danach wollte ich eigentlich die Fortsetzung „Irgendwo in Deutschland“ lesen, aber als ich im Buchladen stand, gab es das nicht. Also entschied ich mich für „Das Haus in der Rothschildallee“, einen anderen Roman von Stefanie Zweig.

'Das Haus in der Rothschildallee' von Stefanie Zweig

Inhalt: Die jüdische Familie Sternberg ist sehr wohlhabend und lebt in Frankfurt, als der Erste Weltkrieg ausbricht. Als treuer Anhänger des Kaisers ist es für den ältesten Sohn Otto selbstverständlich, sich freiwillig für den Dienst an der Waffe zu melden. Aus der anfänglichen Euphorie werden schnell Zweifel, als Otto sein Leben an der Front lässt und sich die Lebensumstände drastisch verschlechtern. Das Familienoberhaupt sieht den Tod seines Sohnes als Strafe Gottes und die anstehende Judenzählung wirft Schatten auf die Familie.

Fazit: Für die ersten hundert Seiten habe ich ewig gebraucht. Es gibt nicht viel Handlung und sämtliche Details werden haargenau beschrieben. Danach wird das Buch deutlich besser und vor allem die Veränderung der Lebensumstände ist sehr interessant mitzuverfolgen. Spätestens dann wird bewusst, warum der Luxus am Anfang so langatmig beschrieben wurde.
Auch hier gibt es die Fortsetzung „Die Kinder der Rothschildallee“ – ein Buch, das ich mir noch spannender und besser vorstelle. Vielleicht lese ich das auch noch mal.

 

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2 Kommentare

  1. Silke am 11. Februar 2010 um 22:43 Uhr:

    Ehrlich gesagt kenne ich bislang weder Autor noch Buch. Aber genau deshalb finde ich Buchempfehlungen toll. So lernt man immer mal etwas neues kennen. Danke für die Buchempfehlung *smile*

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  2. Wencke am 12. Februar 2010 um 13:34 Uhr:

    Freut mich und danke fürs Feedback. *smile*

    AntwortenAntworten


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