Windmeer

Februar 2010 Monthly archive

„Ich hab da ein Bild, das müsste noch ein bisschen bearbeitet werden. Der graue Bildhintergrund muss irgendwie weg und dann muss das ganze auch noch schärfer werden. Vielleicht hast du da ja irgendein Programm für.“

Klar, mein Programm macht alles vollautomatisch, geht für mich einkaufen und putzt die Wohnung. Als hätte ich in der Prüfungszeit nichts besseres zu tun als kurzfristig einen halben Tag für einen Freisteller zu opfern. *tot*

Wer hier schon etwas länger mitliest, wird wissen, dass es mit meinen Schwedischkursen immer ein bisschen hin und her gibt, bevor es letztendlich doch irgendwie klappt. Anfang des Monats sah es noch schlecht aus – aber mittlerweile wurde der zeitgleiche Kurs verschoben, so dass ich mich doch anmelden konnte und Schwedisch II im nächsten Semester belegen werde.

Ich habe übrigens meine Note aus dem ersten Kurs und freue mich über eine 1,3! Schade nur, dass sie nicht zählt…

Lange Zeit hatte ich kein Glück bei trnd, aber nun bin ich endlich mal wieder bei einem Projekt dabei. Gestern brachte der Paketmann ein großes Paket:

Hygiene Spüler

Ich darf den neuen Hygienespüler von Persil testen – ein Waschzusatz, mit dem Keime und Bakterien auch bei niedrigen Temperaturen abgetötet werden. Weil ich fast immer bei 40°C wasche, kommt das Projekt wie gerufen für mich.
Der erste Eindruck ist sehr gut, aber ausprobiert habe ich es noch nicht. Super niedlich finde ich übrigens die kleinen Fläschchen zum Weitergeben. Ein paar davon gehen schon heute auf die Reise und werden fleißig verteilt.

Urheberrecht bzw. Medienrecht allgemein finde ich ja eine recht interessante und nicht ganz unrelevante Sache. Vielen scheint das aber nicht bewusst zu sein. Ein paar Beispiele:

Neulich stieß ich beim Surfen auf eine Seite, auf der ganz oben ein aufdringlicher Copyrighthinweis stand. Dann schaute ich mir die Seite genauer an und stellte fest, dass jedes zweite Bild im Netz zusammengesucht war. Sowas nervt mich ja. Keine Ahnung vom Copyright haben und dann noch die Inhalte als eigene ausgeben.

Oder wenn auf Blogs die neuen Shoppingerrungenschaften vorgestellt werden, dann kann man natürlich auch so faul sein und die professionellen Herstellerfotos von der offiziellen Webseite nehmen.

Noch besser sind die Leute, die einfach Pressefotos kopieren und ganz selbstverständlich in ihre sozialen Netzwerke laden, damit sie möglichst viele Freunde darauf verlinken können.

Mittlerweile gibt es Anwaltskanzleien, die das Problem erkannt haben und saftige Geldstrafen erheben. Zurecht, wie ich finde, denn schließlich sollte sich jeder, der im Netz etwas publiziert, darüber bewusst sein, dass man nicht jedes Bild aus der Google-Bildersuche einfach nehmen und weiterverwenden darf. Schließlich möchte man selbst auch nicht, dass die eigenen Bilder woanders auftauchen.

Meine Tipps:

  • Selbst Fotos machen – auch wenn man kein Profi ist, hat man so auf jeden Fall eine persönliche Note dabei.
  • Nachfragen. Manchmal hat man Glück und darf fremde Fotos mit einem entsprechenden Hinweis auf seinem Blog zeigen.
  • Freie Quellen. Mittlerweile gibt es viele Bilddatenbanken, bei denen man sich kostenlos Bilder herunterladen und diese dann veröffentlichen kann. Ab und zu stammt z. B. mal ein Bild in meinem Blog von Photocase. Andere Seiten bieten fertige Layouts, Smilies, Grafiken usw. zur freien Verwendung an.

Ganz wichtig ist immer, alles auf dem eigenem Webspace hochzuladen und nicht einfach die Links zu kopieren, damit man den Datentransfer anderer nicht belastet.

Gewürzhaufen

Na, wer kann die beiden Gewürze zuordnen?

(Zur Info.)

Überraschend viele meiner Leser würden sich über Buchempfehlungen freuen und da ich gerade eins fertig gelesen habe, will ich mal den Anfang machen.

Vor einiger Zeit las ich „Nirgendwo in Afrika“ von Stefanie Zweig, ein Buch, das so wunderbar den Zauber Afrikas beschreibt, dass ich mir sogar die DVD dazu gekauft habe. Danach wollte ich eigentlich die Fortsetzung „Irgendwo in Deutschland“ lesen, aber als ich im Buchladen stand, gab es das nicht. Also entschied ich mich für „Das Haus in der Rothschildallee“, einen anderen Roman von Stefanie Zweig.

Inhalt: Die jüdische Familie Sternberg ist sehr wohlhabend und lebt in Frankfurt, als der Erste Weltkrieg ausbricht. Als treuer Anhänger des Kaisers ist es für den ältesten Sohn Otto selbstverständlich, sich freiwillig für den Dienst an der Waffe zu melden. Aus der anfänglichen Euphorie werden schnell Zweifel, als Otto sein Leben an der Front lässt und sich die Lebensumstände drastisch verschlechtern. Das Familienoberhaupt sieht den Tod seines Sohnes als Strafe Gottes und die anstehende Judenzählung wirft Schatten auf die Familie.

Fazit: Für die ersten hundert Seiten habe ich ewig gebraucht. Es gibt nicht viel Handlung und sämtliche Details werden haargenau beschrieben. Danach wird das Buch deutlich besser und vor allem die Veränderung der Lebensumstände ist sehr interessant mitzuverfolgen. Spätestens dann wird bewusst, warum der Luxus am Anfang so langatmig beschrieben wurde.
Auch hier gibt es die Fortsetzung „Die Kinder der Rothschildallee“ – ein Buch, das ich mir noch spannender und besser vorstelle. Vielleicht lese ich das auch noch mal.

Hier ein tolles Video mit Aufnahmen aus nordrhein-westfälischen Städten im Zeitrafferstil, das ich neulich entdeckt habe:

Aufnahmen: Severinsbrücke in Köln, Schwebebahn in Wuppertal-Vohwinkel, Ostwestfalendamm in Bielefeld, Weihnachtsmarkt am Jahnplatz in Bielefeld, U-Bahnstation am Bochumer Rathaus, Landschaftspark in Duisburg.

Zu zwei der Städte habe ich eine besondere Bindung. *zwinker*

Auf Himmelsblau habe ich eine Blogparade zum Thema „Fotografie“ entdeckt. Los geht’s:

Wie lange fotografierst du schon?
Meine erste Kamera bekam ich in der Grundschule. Es war eine ganz einfache analoge mit Filmchen und Spulrad. Damals war noch alles umständlicher mit dem Entwickeln und so, deshalb habe ich sie nicht viel benutzt.

Wie bist du zum Fotografieren gekommen?
Richtig begeistert hat mich die digitale Fotografie ab 2005 mit dem Beginn meiner Ausbildung. Zuerst bekam ich eine Canon PowerShot G3 und später eine G6 geliehen, mit denen ich viel rumprobieren konnte und die zu meinen ständigen Begleitern wurden. Ich wurde in Bildbearbeitungsprogrammen fitter und habe schnell gelernt, wie man aus Fotos mehr rauszaubern kann.

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Eiszapfen

Das Foto ist noch vom verschneiten Dienstag. Mittlerweile taut es wie verrückt, der ganze Schnee verschwindet endlich und sogar die Busse fahren wieder. Nun kann der Frühling kommen!

Ein Semester Schwedisch liegt nun hinter mir. Es hat viel Spaß gemacht und nette Leute waren auch dabei. Sogar das Lernen ist mir recht leicht gefallen, aber Schwedisch ist ja auch keine allzu schwere Sprache.

Schwedischbücher

Weil heute die letzte Unterrichtsstunde war, mussten wir unsere Prüfung schreiben. Ich denke, es war ganz okay, aber letztendlich ist die Note sowieso egal und nur das Bestehen zählt.

Ich würde gerne den zweiten Kurs machen, aber in der vorlesungsfreien Zeit muss ich für meine Prüfungen lernen und im nächsten Semester wird er zu einer Zeit angeboten, in der ich leider einen anderen Kurs belegen muss. Schade, aber vielleicht klappt es in der sommervorlesungsfreien Zeit oder im nächsten Wintersemester.

Bis dahin wächst mein Wunsch, endlich mal nach Schweden zu fahren und Köttbullar auf Schwedisch zu bestellen. *herz*

Jag vill åka till Sverige på semestern*.