Im August hat sich ein richtig fieser Trojaner auf meinem großen Rechner eingenistet. Woher ich den habe – keine Ahnung. Jedenfalls war er so nett, meine Firewall und meinen Virenscanner zu deaktivieren, und ist damit schließlich aufgeflogen. Außerdem verändern sich Index-Dateien auf meinem Webspace.
Ich schreibe den Rechner krank, sichere alle Daten*, arbeite mit meinem Notebook und ändere meine Passwörter. Weil ich nicht genau weiß, ob nur die Indexdateien verändert wurden oder auch die Datenbanken, räume ich meinen kompletten Webspace leer und installiere WordPress neu. Zum Glück ist das mit der Exportfunktion recht einfach, aber mit meiner Fotogalerie habe ich mich noch nicht weiter beschäftigt, daher ist sie auch nicht da. Ich mache momentan sowieso keine Fotos, deshalb ist das auch nicht so tragisch.
Mittlerweile hat der Große Windows 7 (immerhin etwas für Studiengebühren) und keinen Trojaner mehr. Schicke Sache. Nun gibt es nur noch einen Haken: im Vergleich zum Notebook ist der Große ganz schön laut und könnte neues Innenleben gebrauchen. Aber man ist ja Studentin und hat nicht das nötige Kleingeld dafür. Also das Notebook wieder rausholen und den Großen bis nach Weihnachten vertrösten.
Das Notebook soll auch Windows 7 bekommen, aber diese Mission scheitert. Zwei Treiber sind nicht verfügbar und weil unscharfe Schrift uncool ist, gibt es mal wieder einen Installationstag und das alte Betriebssystem.
Ich will schauen, wie es dem Großen so geht und zack – die Grafikkarte verabschiedet sich. Schöne Sache. Eigentlich habe ich wenig Lust, mein ganzes Weihnachtsgeld in die Kiste zu stecken. Falls ich die Supermaschine bei Anna nicht gewinne, sollte ich mir vielleicht doch ein zweites Notebook von der Uni für unterwegs holen…



am 8. Dezember 2009
um 20:06 Uhr
na, leider spiele nicht ich die glücksfee, aber drücke dir trotzdem die daumen :)
am 5. Januar 2010
um 23:58 Uhr
[…] Vermutlich hat die Seite nie jemand anders gesehen außer mein Kursleiter und ich, denn nach der Aktion habe ich meinen Webspace inklusive Schokommunity leergeräumt. Was bleibt, ist dieser […]