Heute ist mein letzter (Arbeits-)Tag in Bielefeld und nach allem, was ich hier erlebt habe, den ganzen Erinnerungen und den vielen Leuten, die ich in mein Herz geschlossen habe, fällt mir der Abschied nicht so leicht, wie ich immer gedacht habe.
Ich habe die Fahrten von Hannover nach Bielefeld gemocht: Am Horizont die Anhöhen des Weserberglandes zu entdecken, die langsam immer näher rücken, dann am Kaiser-Wilhelm-Denkmal vorbeizufahren und zu wissen, dass ich bald wieder Zuhause bin. In Bielefeld habe ich mich immer sehr wohl gefühlt, denn es ist eine Großstadt, in der alles so schön harmlos ist. Ich muss zugeben, dass ich mich in Bielefeld und das ganze Drumherum verliebt habe.

Manchmal wünschte ich, Bielefeld hätte interessantere Studiengänge und ich könnte bleiben, aber dem ist nun mal nicht so. Ich habe genau das gefunden, was ich unbedingt machen möchte, aber nicht hier, sondern in Wuppertal.
Nachher werde ich mich in den Zug setzen und dieses Mal nicht, wie so oft, gen Norden sondern nach Wuppertal fahren. Dort erwartet mich dann das absolute Umzugschaos. Wenn ich Glück habe, gibts morgen schon wieder Telefon und Internet – dann kann ich auch fleißig berichten.


am 30. September 2008
um 16:35 Uhr
Ach Wencke, ich hab im Moment einen Zettel an meinem PC hängen, wo drauf steht, dass ich nicht dem hinterher trauern soll, was ich verlasse, sondern mich auf das freuen, was ich neu beginne. Freu dich drauf! Auch Wuppertal hat sehr schöne Seiten. :-)
am 2. Oktober 2008
um 17:55 Uhr
Klar freu ich mich, aber es ist eine so große Veränderung, an die ich mich erst noch gewöhnen muss.