Eine gute Freundin schenkte mir zu Weihnachten das ziemlich beliebte Buch „P.S. Ich liebe Dich“ von Cecilia Ahern und eine Einladung in den Kinofilm, falls mir das Buch gefallen würde. Ursprünglich hatte ich eigentlich nicht vor, es zu lesen, aber ich muss sagen, dass das Buch richtig gut ist und ich es absolut weiterempfehlen kann.
Nun zum Film. Eigentlich mache ich es nicht oft, dass ich ein Buch zum Film lese, denn meistens stellt sich dabei heraus, dass das Buch einfach um Längen besser und detailierter ist. Das ist mir bei dem Film „P.S. Ich liebe Dich“ auch mal wieder aufgefallen. Ein gutes Buch dient als Vorlage, aus der dann ein mittelmäßiger Film gemacht wird. Und weil es eine amerikanische Produktion ist, muss die Handlung natürlich in New York spielen (statt in Dublin), die Charaktere diese naive amerikanische Art haben und der schöne irische Flair des Buches geht verloren.
Wenn ich das Buch vorher nicht gelesen hätte, dann wüsste ich natürlich nicht, dass in dem Film (verständerlicherweise) ein paar richtig gute Szenen einfach weggelassen wurden und dass wahnsinnig viele Tatsachen verdreht wurden. Wahrscheinlich würde ich dann aber trotzdem nur eine mittelmäßige Bewertung abgeben.

