Letzte Woche waren wir nach dem Ruhrpott auch noch zwei Tage in Amsterdam.

Grachten über Grachten, das macht den Flair der Stadt aus. Bei dem grauen Januarwetter mit Regen und dem Wind, der durch die Grachten zog, war es aber nicht ganz so gemütlich. Im Sommer muss das toll sein.
Mit dem Verkehr haben es die Niederländer wohl nicht so ganz. Die Stadt ist überfüllt mit Fahrrädern – die meisten davon sind nicht mal verkehrssicher. Es ist also keine gute Idee, mit dem Auto in die Innenstadt zu fahren, vorausgesetzt man findet sie überhaupt und dann einen bezahlbaren Parkplatz. Amsterdam ist nämlich ein bisschen spärlich beschildert. Ein „Zentrum“ hier oder „Autobahn“ da könnte ab und zu echt nicht schaden.
Zum Bummeln ist Amsterdam toll und auch das berühmte Rotlichtviertel sollte man mal gesehen haben. Die vielen Coffeeshops prägen ebenfalls das Stadtbild, denn in den Niederlanden gelten bekanntlich andere Gesetze zum Konsum von Gras und das merkt man auch. Überall liegt dieser extrem widerliche Geruch in der Luft. Das ist nicht meine Welt.
Wenn ihr mal nach Amsterdam kommt und ein wenig geschichtsinteressiert seid, dann kann ich euch das Anne Frank Haus absolut empfehlen. Nachdem ich das Tagebuch bereits schon vor Jahren mit Begeisterung gelesen und vor einiger Zeit die KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen besucht habe, hat das Museum recht gut verdeutlicht, unter welchen Umständen die Untergetauchten dort gelebt haben müssen. Das lohnt sich wirklich.
Und wenn man schon mal in den Niederlanden ist, dann muss man natürlich auch die obligatorische Portion Pommes gegessen haben. :-)