Hier ein tolles Video mit Aufnahmen aus nordrhein-westfälischen Städten im Zeitrafferstil, das ich neulich entdeckt habe:
Aufnahmen: Severinsbrücke in Köln, Schwebebahn in Wuppertal-Vohwinkel, Ostwestfalendamm in Bielefeld, Weihnachtsmarkt am Jahnplatz in Bielefeld, U-Bahnstation am Bochumer Rathaus, Landschaftspark in Duisburg.
Zu zwei der Städte habe ich eine besondere Bindung.
Wie lange fotografierst du schon?
Meine erste Kamera bekam ich in der Grundschule. Es war eine ganz einfache analoge mit Filmchen und Spulrad. Damals war noch alles umständlicher mit dem Entwickeln und so, deshalb habe ich sie nicht viel benutzt.
Wie bist du zum Fotografieren gekommen?
Richtig begeistert hat mich die digitale Fotografie ab 2005 mit dem Beginn meiner Ausbildung. Zuerst bekam ich eine Canon PowerShot G3 und später eine G6 geliehen, mit denen ich viel rumprobieren konnte und die zu meinen ständigen Begleitern wurden. Ich wurde in Bildbearbeitungsprogrammen fitter und habe schnell gelernt, wie man aus Fotos mehr rauszaubern kann.
Das Foto ist noch vom verschneiten Dienstag. Mittlerweile taut es wie verrückt, der ganze Schnee verschwindet endlich und sogar die Busse fahren wieder. Nun kann der Frühling kommen!
Ein Semester Schwedisch liegt nun hinter mir. Es hat viel Spaß gemacht und nette Leute waren auch dabei. Sogar das Lernen ist mir recht leicht gefallen, aber Schwedisch ist ja auch keine allzu schwere Sprache.
Weil heute die letzte Unterrichtsstunde war, mussten wir unsere Prüfung schreiben. Ich denke, es war ganz okay, aber letztendlich ist die Note sowieso egal und nur das Bestehen zählt.
Ich würde gerne den zweiten Kurs machen, aber in der vorlesungsfreien Zeit muss ich für meine Prüfungen lernen und im nächsten Semester wird er zu einer Zeit angeboten, in der ich leider einen anderen Kurs belegen muss. Schade, aber vielleicht klappt es in der sommervorlesungsfreien Zeit oder im nächsten Wintersemester.
Bis dahin wächst mein Wunsch, endlich mal nach Schweden zu fahren und Köttbullar auf Schwedisch zu bestellen.
Wenn man einen langen und beschwerlichen Fußweg zum entlegensten Standort der Uni in Kauf nimmt, weil mal wieder keine Busse fahren und man bei den Vorlesungen nicht fehlen will, wird man mit solch einem Ausblick im Hörsaal belohnt:
Das Fenster befindet sich übrigens auf etwa drei Meter Höhe.
Letzte Woche dachte ich noch, dass es endlich wärmer werden würde, aber nun ist es doch wieder frischer und am Wochenende gab es noch einmal eine kleine Ladung Schnee. Ein Vorteil hat das dann doch: Mit Schnee sieht man nicht so sehr, wie hässlich und dreckig die Stadt eigentlich ist. Außerdem finde ich schneebedeckte Bäume richtig fotogen.
Wuppertal ist hoch verschuldet und nun wird gespart, wo es nur geht:
Das Schauspielhaus macht 2012 dicht. Außerdem sollen drei Freibäder, zwei Schwimmhallen und mehrere Schulen schließen sowie Eintrittspreise und Kindergartengebühren steigen.
Gestern ist mir außerdem aufgefallen, dass einige große Geschäfte nur noch bis 19 Uhr statt wie vorher bis 20 Uhr geöffnet haben. Unglaublich, dass Öffnungszeiten in einer Großstadt verkürzt und nicht ausgeweitet werden.
Die Stadt arbeitet an ihrer Unattraktivität, wo es nur geht, und könnte sich auch das eigentlich nicht leisten. Ich mag Wuppertal nicht.