Windmeer

Fast zwei Monate nach dem Umzug steht noch der Rückblick meiner Ausmist-Aktion und die Verkündung der Gewinnspiel-Gewinnerin aus. Gestern habe ich endlich meine Liste gefunden und irgendwann taucht bestimmt auch die Speicherkarte mit den Beiweisbildern wieder auf…

Kurz vor dem Umzug wurde noch Folgendes ausgemistet:

Meinen alten Schreibtisch (15 kg) verkaufte ich für 10 Euro.

Ich sortierte meine Ordner und brachte 10 Kilo (!) Altpapier zum Container.

Das alte Bügelbrett (1 kg) und nicht mehr benötigte Renovierungssachen
(9 kg) wurden verschenkt.

Der Endstand meiner Ausmist-Aktion: 99,45 Kilo ausgemistet und 88,45 € gespart. Gewonnen hat Chrissy, die mit getippten 100 Kilo am dichtesten dran liegt und sich über ein kleines Überraschungspaket freuen darf. Herzlichen Glückwunsch!

Mein Fazit: Kurz vor dem Umzug wurde die Zeit knapp und nicht alles kam rechtzeitig weg (z.B. auch die Altkleider). Zwei Monate sind zum Ausmisten also etwas sportlich – vor allem, wenn man vieles verkaufen möchte. Das Sparglas hat auf jeden Fall motiviert und die Einnahmen wurden gut in neue Möbel investiert. Ziel erreicht!

Die Provinz Värmland hat uns im letzten Schweden-Urlaub besonders gefallen. Woran das liegt? Ich habe ein paar Gründe und Bilder zusammen getragen.

Schwedenrotes Haus

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Schwebebahn

Wie lange habe ich auf diesen Tag gewartet? Vor fünf Jahren kam ich zum Studium nach Wuppertal und merkte schnell, dass ich mich nicht wohl fühle. Die dennoch schöne Zeit verdanke ich nicht der Stadt, sondern dem Studium und den Freunden. Das Studium ist erfolgreich beendet, die meisten Freunde sind schon weg. Auch mich hält hier nichts. Heute packte ich meinen Koffer, schloss die Wohnungstür, kehrte der Stadt stilecht im Regen den Rücken und bin weg. Endlich.

Mein 2013 im Schnelldurchlauf: Studium erfolgreich beendet und nach Stuttgart gezogen. Zwischendurch drei schöne Urlaube und ein paar Städtetrips. Es war ein stressiges, aber sehr schönes Jahr.

Nächste Woche werde ich in das Berufsleben starten, Wuppertal endlich hinter mir lassen und das Leben in Stuttgart genießen. Das sind schon mal ziemlich gute Aussichten für 2014 und der Rest ergibt sich.

Für das neue Jahr wünsche ich euch alles Gute und eine wunderbare Zeit!

Letzte Woche habe ich wieder nicht von der Austmist-Aktion berichtet. Viel ist auch nicht passiert, denn ich war voll und ganz mit dem Abschluss meiner Master-Arbeit beschäftigt. Heute wird es wieder Zeit für einen Zwischenstand:

Ausgemistet: Bücher, Drachenbäume, Altpapier

Ich stellte einige Bücher (5,5 kg) in den offenen Bücherschrank und bin gespannt, welche in ein paar Tagen noch dort sind.

Glücksbambos Drachenbäume (1 kg) – wer hat sie nicht? Mittlerweile sind sie nicht mehr schön und auch der Versuch, einen Ableger zu ziehen, war nicht wirklich erfolgreich. Vielleicht gibt’s in der nächsten Wohnung frische.

Altpapier (3 kg). Informationsflyer aus Museen und dem Urlaub, die man doch nicht mehr anschaut. Werbepostkarten, für die man keine Verwendung hat. Anderes, nie gebrauchtes Papierzeug. Weg damit!

Die Dekokiste wurde auch aussortiert, aber 350 g waren kein großer Erfolg.

Aktueller Zwischenstand: 64,45 kg ausgemistet und 58,45 € gespart.

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Anfang des Jahres hatte ich mir die Pläne für die Zeit nach dem Studium schön zurecht gelegt. Ganz oben auf meiner Prioritätenliste stand Norddeutschland. Nach über acht Jahren in Nordrhein-Westfalen merke ich immer mehr, dass mir der Norden fehlt. Es ist nicht nur die Familie, sondern auch das Drumherum: Die norddeutsche Mundart und Gelassenheit, die Weite sowie die Nähe zum Meer. In den letzten Wochen musste ich jedoch einsehen, dass dort die Perspektiven mit meiner Qualifikation gerade nicht besonders gut sind.

Stuttgarter Schloss

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Diese Woche habe ich einen ganz besonderen Schnappschuss. Voller Stolz präsentiere ich mein einziges, annähernd winterliches Foto aus Schweden:

Achtung, Schneemobil

Irgendwo auf der E45 zwischen Torsby und Mora. August 2013.

Stellt euch die Landschaft einfach verschneit vor. Die Spitzen der Leitplanken schauen gerade eben aus der Schneedecke heraus. Natürlich sind wir nicht mit dem Kleinwagen unterwegs, sondern mit einem vernüftigen Geländewagen, ausgestattet mit Schneeketten und Zusatzbeleuchtung. Schweden lieben Zusatzbeleuchtung – vor allem im Winter, wenn es nicht richtig hell wird. Über Kilometer kommt uns kein Auto entgegen, aber dann plötzlich ein Schneemobil rechts aus dem Wald! Einmal fix über die Straße und auf der linken Seite wieder in den Wald, weg ist es. Das war knapp und quasi der motorisierte Elch. Weiter geht’s durch den schwedischen Winterwald…

(Nächsten Montag gibt es an dieser Stelle wieder Dinge, von denen ich Ahnung habe: Schwedische Sommer und so.)

Gestern habe ich meine Master-Thesis eingereicht und nach fünf Jahren und zwei Monaten das Kapitel Studium hoffentlich erfolgreich beendet.

Master-Thesis

All die Jahre hatte ich immer irgendwas für die Uni zu tun und konnte nie richtig abschalten. Aber jetzt habe ich ganze vier Wochen frei, bevor es an anderer Stelle weiter geht. Was ich in der Zeit mache? Einen Umzug organisieren und Dinge tun, die in den letzten Monaten viel zu kurz gekommen sind:

  • Soziale Kontakte pflegen.
  • Regelmäßig vor 23 Uhr ins Bett gehen.
  • Ein gutes Buch lesen. Oder zwei. Oder drei.
  • Das Blog-Design endlich überarbeiten!
  • Sonntags den Tatort schauen.
  • Schwimmen gehen.
  • Meine Uni-Ordner (aus-)sortieren.

Das Leben in vollen Zügen genießen. Muss auch mal sein. *smile*

Mit den Schweden-Schnappschüssen habe ich ein momentan kleines Problem: Ich war immer nur im Sommer dort und kann deshalb leider keine winterlich-weihnachtlichen Schwedenfotos zeigen. Im Winter muss ich also auch noch mal hin und zeige bis dahin sommerliche Fotos zum Wochenstart.

Schloss Läcko

Läcko Slott am Vänern-See. August 2012.

Altstadt von Bautzen

Ein Ausflug nach Bautzen war schon lange geplant, aber wann ist man schon in Ostsachsen? Das ist so abseits von allem, dass man gezielt hinfahren muss.

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